Psychotherapie (HpG)

 

  • Verhaltenstherapeutisches Vorgehen z. B. im Bereich der Psychosomatik oder bei Problemen der Selbstwahrnehmung und Selbststeuerung

    Psychosomatik

    Bei vielen Menschen treten im Laufe ihres Lebens immer wieder schmerzhafte körperliche Beschwerden auf, die sich medizinisch auf keinen krankhaften organischen Befund zurückführen lassen. Sie werden durch bestimmte seelische Stressfaktoren hervorgerufen. Da Körper und Psyche nicht voneinander zu trennen sind, können auch unbewältigte Verlusterlebnisse, Kränkungen, zwischenmenschliche Konflikte, Schuldgefühle, Überforderungssituationen oder verdrängte Gefühle die Ursache für psychosomatische Störungen sein. Kann Krankheit als Warnsignal und als Aufgabe betrachtet werden, eigene Denk- und Verhaltensweisen sowie Lebensziele zu überdenken, wird sich eine Auseinandersetzung mit der Schmerzproblematik nicht vermeiden lassen. Die psychosomatische Arbeit ermöglicht daher den Zugang zum eigenen Körpererleben, trainiert individuelle Techniken zur Schmerzlinderung und führt auf breiter Ebene Entlastung herbei.


  • Kognitive Verhaltenstherapie u. a. bei mangelndem Selbstwert und Erfolglosigkeit im Privat- oder Berufsleben


  • Hilfe zur Selbsthilfe in Lebenskrisen


  • Gesprächstraining

    Ein gestörter Gesprächsaustausch führt oft genug zu einer gestörten Beziehung. Dieser Zusammenhang hat viele Partner, Eltern und Kinder leidvoll spüren lassen, dass auf Dauer ungelöste Konflikte durch ständige Streitereien oder sogar handgreifliche Auseinandersetzungen irgendwann zum endgültigen Zerwürfnis führen. Trennung, Scheidung und Gerichtsverhandlung sind die Folge.

    Die Verschlechterung einer Beziehung ist ein langsamer Prozess, bei dem vielfach Kränkungen auf beiden Seiten erhebliche Frustrationen auslösen.

    Um Konflikte fair austragen zu können, bedarf es grundlegender Fertigkeiten und Verhaltensweisen im Umgang miteinander. Das Vermitteln und Einüben hilfreicher Gesprächsstrategien ist Ziel des Gesprächstrainings. So kann in einer Beziehungskrise der Teufelskreis von Vorwürfen, Anschuldigungen und Beleidigungen unterbrochen werden und fair miteinander umgegangen werden.
     

  • Paarberatung und Paartherapie


    Die Paarbeziehung ist eine von vielen Beziehungsmöglichkeiten. Zentrale Bedeutung dabei hat der bestehende Wunsch beider Partner, in der Liebe zum anderen positiv beantwortet zu werden.

    Durch verschiedene Umstände und Faktoren wie z. B. Verlassenheitsangst, unfaire Umgangsweisen, langjährige Geheimnisse, Vertrauensmissbrauch und chronische Eifersucht sind Fehlentwicklungen und damit Bruchstellen in der Beziehung vorprogrammiert, die in der Auseinandersetzung sowohl behindernde Denk- und Verhaltensweisen als auch unausgesprochene Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse zur Sprache bringen und damit einen Wandlungsprozess einleiten.

    Die Paartherapie bemüht sich darum, Beziehungspartner zu ermutigen, bisher vermiedene Entwicklungsschritte zu gehen, um Blockierungen im Zusammenleben aufzuheben.